Credit Suisse plant Stellenabbau

Mal Sonne, mal Regen. Dies trifft auch auf die Börse zu. Auf der Sonnenseite jedoch steht die Banken-Branche momentan eher nicht. Auch die Credit Suisse macht da keine Ausnahme. Zum einen erlitt das Unternehmen einen erheblichen Imageschaden durch Ermittlungen der Justiz in den USA. Der Konzern soll amerikanischen Bürgern bei der Steuerhinterziehung geholfen haben, weswegen vier ehemalige Manager vor Gericht sollen. Zum anderen wurden gestern die Zahlen für das 2. Quartal veröffentlicht und da hatte man den Regenschirm im Gepäck.

Bankchef Dougan teilte mit, dass das Unternehmen mit 768 Mio. CHF 52% weniger als im Vorjahreszeitraum verdiente. Wie auch beim Rivalen UBS lagen die grössten Verluste im Investmentbanking. Und auch das leidige Thema Schuldenkrise forderte in der Sparte seinen Tribut. So brach im 2. Quartal der Vorsteuergewinn um 71% auf 231 Mio. CHF ein. Das lag unter allen Erwartungen. Im Asset Management gab es ein kleines Plus. Hier stieg der Vorsteuergewinn um 22 Mio. CHF auf 202 Mio. CHF. Beim Private Banking lagen die Schätzungen bei 795 Mio. CHF und das Ergebnis bei 843 Mio. CHF. Insgesamt ging der Vorsteuergewinn auf 1,1 Mrd. CHF zurück, gut eine halbe Milliarde weniger als vor einem Jahr. Allein knapp 350 Mio. CHF sind nach Angaben der Bank dem starken Schweizer Franken zuzuschreiben. Die Konsequenz daraus:

Credit Suisse in CHF

Die Credit Suisse will sparen. Wie das Unternehmen mitteilte, will man ca. 2.000 Stellen abbauen, rund 4% aller Beschäftigten. Dies soll ca. 1 Mrd. CHF an Kosten senken. Den grössten Einschnitt wird es im Bereich Investmentbanking geben, wo in etwa 500 Stellen in der Schweiz wegfallen sollen.

Seit Jahresanfang hat die Aktie der Credit Suisse um etwa 22% nachgegeben. Und eine Besserung scheint nicht in Sicht. Deswegen raten wir „Hände weg“ von diesem Wert.

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4 thoughts on “Credit Suisse plant Stellenabbau

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