Swatch bestätigt Umsatzziel

Der CEO des Uhrenkonzerns, Nick Hayek, blickt positiv in die Zukunft. Wie er unlängst verlauten liess, hält das Unternehmen an dem Jahres-Umsatzziel von 7 Mrd. CHF fest. Und auch auf die nächsten Jahre gesehen überwiegt der Optimismus. Zielsetzung sei es, in drei bis vier Jahren allein durch internes Wachstum 10 Mrd. Bruttoumsatz zu erreichen. Aber man kämpft auch mit Problemen.

Wie die gesamte Schweizer Wirtschaft leidet auch Swatch unter dem starken Schweizer Franken. Aufgrund der Wechselkurse ergeben sich für das Unternehmen teils in einem einzigen Monat Umsatzeinbussen aus Wechselkursumrechnungen bis zu 100 Mio. CHF im Vergleich zum Jahr 2010. Dennoch wächst der Umsatz in allen Segmenten und auch Regionen wie Europa, Amerika, Russland und China. Das Geheimnis sei eine starke Marke, viel Kreativität und Innovation in allen Bereichen. Dies zeigt sich auch in den Margen.

Die Profitabilität ist trotz aller Widrigkeiten gut. Und man will die Chancen nutzen, welche die aktuellen Wechselkurse bieten würden, so z. B. den Ausbau des Filialnetzes im Ausland durch Kauf von Ladenlokalen anstelle der Anmietung. Das verlagert die Kostenproblematik besser in die Regionen, wo auch die Umsätze getätigt werden. So schwächt man die Währungseinflüsse entsprechend ab. Der bisherigen Akquisitionsstrategie möchte man dabei treu bleiben. Wichtig sei ein Mehrwert für alle und ausser Frage steht, dass sich Swatch dafür verschulden würde. Zuletzt hatte man sich mit 30% an der Swatch-Vertriebsgesellschaft in Saudi-Arabien beteiligt.

Swatch überzeugt mit einer durchdachten Unternehmensstrategie, guten Perspektiven und einem soliden Fundament. Insofern bestätigen wir unsere Kaufempfehlung aus Ausgabe 25/11 des Schweizer Kapitalbriefs.

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