Bauer mit Umsatzsteigerung

Das in Schrobenhausen ansässige Spezialtiefbauunternehmen gab heute sein Ergebnis für das erste Halbjahr bekannt und da ging der Weg gar nicht in die Tiefe.

Der Umsatz steigerte sich von zuvor 529,1 Mio. Euro im Vorjahr auf 550,1 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich auf 28,3 Mio. Euro von 27,2 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis nach Steuern verpasste mit 5,6 Mio. Euro knapp den Anschluss an das Vorjahr, wo es 6,1 Mio. Euro waren. Als Ursache hierfür nannte das Unternehmen andauernde politische Unruhen in Krisenländern sowie unverschuldete Projektverzögerungen bei Bauprojekten.

Gerade in der Sparte Bau war man von diesen Problemen betroffen. Hier blieb die Gesamtkonzernleistung mit 262,2 Mio. Euro 10,4% unter dem Vorjahreswert. Das operative Ergebnis sank von 9,6 Mio. Euro auf 3,0 Mio. Euro. In der Sparte Maschinen stieg die Gesamtkonzernleistung um 28.1% auf 332,7 Mio. Euro. Das operative Ergebnis erhöhte sich hier um 6,9 Mio. Euro auf 23,2 Mio. Euro. Beim Auftragseingang musste Bauer ein leichtes Minus von 5,8% auf 696,1 Mio. Euro hinnehmen. Jedoch konnte der Auftragsbestand gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,5% auf 671,1 Mio. Euro gesteigert werden.

Der Ausblick vom Vorstandsvorsitzenden, Prof. Thomas Bauer, fiel etwas verhaltener aus. Er wies darauf hin, dass Reserven, die man bisher eingerechnet hatte, durch viele externe Störungen aufgebraucht seien. So revidierte Bauer seine Prognose hinsichtlich der Gesamtkonzernleistung von zuvor 1,4 Mrd. Euro auf jetzt 1,35 bis 1,4 Mrd. Euro. Für das Nachsteuerergebnis gab man 40 bis 45 Mio. Euro von zuvor gut 45 Mio. Euro an. Wir raten vorerst zum weiteren Halten der Aktie.

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