Emmi mit Umsatzsteigerung

Der grösste Schweizer Milchverarbeiter Emmi gab heute sein Ergebnis für die ersten 6 Monate dieses Jahres bekannt. Und wieder wurde klar, welchen Belastungen die meisten Unternehmen im Land der Berge durch den starken Schweizer Franken ausgesetzt sind.

So konnte Emmi den Umsatz um 2,7% auf 1.310,1 Mio. Franken steigern. Dabei stieg das Geschäft im Heimatmarkt um 1,2% auf 943,7 Mio. Franken und im internationalen Bereich verbesserte man sich um 6,8% auf 366,4 Mio. Franken. Das EBITDA ging jedoch um 3,1% auf 101,0 Mio. Franken zurück. Beim EBIT lag man bei 57,0 Mio. Franken, was einem Rückgang um 6,0% entspricht. Der Reingewinn sank um 12% auf 35,2 Mio. Franken. Die Reingewinn-Marge ging von zuvor 3,1% auf 2,7% zurück. Der Betriebsaufwand erhöhte sich u. a. durch höhere Beschaffungspreise um 5,6% und drückte damit das Ergebnis runter. Dies entsprach mit -8,6 Mio. Franken dem Vorjahreswert.

Analysten jedoch hatten deutlich mehr erwartet. Diese sind von einem Umsatz von 1.322,1 Mio. Franken, einem EBIT von 58,1 Mio. Franken und einem Reingewinn von 38,4 Mio. Franken ausgegangen. Emmi zeigte sich dennoch mit dem Ergebnis, übrigens das zweitbeste Resultat in der Geschichte des Konzerns, auch aufgrund der Turbulenzen an den Devisenmärkten zufrieden.

Wo die Stärken und Schwächen des Geschäftes lagen und liegen und wie Emmi die Währungsproblematik weiter sieht, besprechen wir im neuen Schweizer Kapitalbrief.

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