Geberit mit leichtem Gewinnrückgang

Egal, ob Neubau oder Renovierung. Fast jeder Bauherr oder auch Hobbyhandwerker hatte bei der Planung seines Projektes den Namen Geberit schon einmal auf dem Radar. Das Unternehmen für Sanitärtechnik stand heute mit den Zahlen zum 1. Halbjahr auf dem Plan und die sehen wie folgt aus:

Der Umsatz steigerte sich um 0,3% auf 1,12 Mrd. Franken. Dieser Wert lag als einziger über den Analystenschätzungen. Der Reingewinn sank leicht um 0,70 Mio. Franken gegenüber dem Vorjahr auf 220,3 Mio. Franken. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ging um 4,8% auf 296,2 Mio. Franken zurück und der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank von zuvor 268,9 Mio. Franken auf 254,9 Mio. Franken.

Allein die Frankenstärke belastete das Unternehmen mit 35 Mio. Franken und dies, obwohl man aufgrund dieser Stärke seine Rohmaterialien günstiger einkaufen konnte. Nach Unternehmensangaben wird sich die starke Währung weiterhin negativ auf den Umsatz und das operative Ergebnis auswirken. Mit Blick auf das Gesamtjahr 2011 geht Geberit davon aus, dass sich der Reingewinn rückläufig entwickeln wird. Schätzungen des Unternehmens zufolge wird dieser nach 407 Mio. Franken im Vorjahr bei 370 Mio. Franken in diesem Jahr zum Stillstand kommen. Der Umsatz soll währungsbereinigt ca. 10% wachsen und die EBITDA-Marge einen Wert von 23 bis 25% erreichen.

Wir sehen in Geberit durchaus Potenzial und raten Ihnen vorerst zum Halten der Aktie. Je nach Verlauf der Charttechnik würden wir eine grundsätzliche Empfehlung zur Verbilligung aussprechen. Dazu aber zu gegebener Zeit mehr hier im Blog oder in unserem Schweizer Kapitalbrief.

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