Kardex verpasst Sprung in die Gewinnzone

Der Lagerlogistiker Kardex konnte im 1. Halbjahr 2011 seinen Reinverlust verringern, für ein Ergebnis im Plus reichte es jedoch noch nicht. Nach einem Verlust von 7,6 Mio. Euro im Vorjahr lag dieser im 1. Halbjahr bei 2,3 Mio. Euro.

Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 31,2% auf 221,5 Mio. Euro. Der EBIT stieg auf 0,5 Mio. Euro nach -6,7 Mio. Euro im Vorjahr. Auch das EBITDA konnte sich von zuvor -0,5 Mi. Euro auf 7,4 Mio. Euro verbessern. Beim Auftragseingang gab es eine Steigerung um 34%. Zum Ende des 1. Halbjahres kam man damit auf einen Bestand von 156,8 Mio. Euro nach 130,0 Mio. Euro zum Ende des Jahres 2010. Und wie sieht es mit den Finanzen aus?

Zur Stärkung der Eigenkapitalbasis und zur Erhöhung der finanziellen Flexibilität führt man nun die bereits im März angekündigte Eigenkapitalerhöhung durch. Mit dem geplanten Geldzufluss von 28,9 bis 31,5 Mio. Franken will man die Ende Juni 2011 mit einer Bankenfinanzierung zurückgezahlte Wandelanleihe rund zur Hälfte mit Eigenkapital refinanzieren. Die Kapitalerhöhung ist nach Angaben des Unternehmens durch Zusagen von verschiedenen Investoren bereits gesichert und werde zu Marktbedingungen durchgeführt.

Für den Rest des Jahres blickt Kardex positiv nach vorn. Man erwartet, dass sich die Markterholung in allen Geschäftsbereichen des Unternehmens fortsetzt und die Ergebnisse des 2. Halbjahres über denen des 1. liegen werden. Uns überzeugt die Strategie nach wie vor nicht vollends, so dass wir von einem Investment zum jetzigen Zeitpunkt Abstand nehmen, den Wert jedoch weiterhin im Auge behalten werden.

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