Salzgitter auf dem Weg nach oben

Bei all den Turbulenzen in den vergangenen Wochen sehnen sich die Märkte nach solchen Nachrichten. Salzgitter, der zweitgrösste deutsche Stahlkocher, gab seine Zahlen zum 1. Halbjahr dieses Jahres bekannt und erhöhte gleichzeitig seine Gewinnprognose.

Das Unternehmen erwartet nun im Gesamtjahr einen Vorsteuergewinn von rund 200 Mio. EUR. Zuvor war man von 150 Mio. EUR ausgegangen. Umsatz und Ergebnis wurden in den ersten sechs Monaten dieses Jahres gesteigert. Das Vorsteuerergebnis kletterte von zuvor -5,1 Mio. EUR auf 130 Mio. EUR. Hierbei enthalten sind 46,5 Mio. EUR aus der Beteiligung am Kupferproduzenten Aurubis. Der Nachsteuergewinn verbesserte sich auf 93,7 Mio. EUR von zuvor -3,5 Mio. EUR. Analysten hatten deutlich weniger erwartet.

Eine anhaltende Nachfrage seitens der Automobilindustrie und auch des Maschinenbaus sorgten bei Salzgitter für eine gute Auslastung. Das Unternehmen profitierte weiterhin von günstigen konjunkturellen Rahmenbedingungen sowie auch der konsequenten Umsetzung von Restrukturierungsmassnahmen. Allerdings warnte der Konzern auch nachdrücklich vor Unsicherheiten wie kurze Vertragszyklen, anhaltend hohe Volatilität von Beschaffungs- und Absatzpreisen sowie ungewissen ökonomischen Rahmenbedingungen. Chancen und Risiken aus nicht vorhersehbaren Schwankungen innerhalb der Preis- und Beschäftigungsentwicklung sowie auch Währungsunsicherheiten könnten das Ergebnis noch erheblich beeinflussen.

In unserer Ausgabe 22/11 hatten wir Ihnen zum Kauf geraten. Aufgrund der positiven Bilanz des Unternehmens gehen wir davon aus, dass sich die Aktie aus ihrem „Tief“ befreien kann und raten Ihnen zur Verbilligung.

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