Schweiter mit sinkendem Umsatz

Der Maschinenbauer Schweiter stand mit seinen Zahlen zum 1. Halbjahr auf dem Programm und bekam nur bedingt Applaus. Die Prognosen der Analysten wurden beim Nettoumsatz verfehlt, ansonsten jedoch übertroffen. Aber:

Das Betriebsergebnis (EBIT) sank von 33,7 Mio. Franken im Vorjahreszeitraum auf 31,5 Mio. Franken. Dies entspricht einem Rückgang von 6,5%. Der Reingewinn betrug 20,3 Mio. Franken gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit 23,6 Mio. Franken. Beim Nettoumsatz sank das Ergebnis um 8,7% auf 425,0 Mio. Franken von zuvor 465,5 Mio. Franken. In Lokalwährungen entsprach dies jedoch einem Wachstum von 3%. Im Ergebnis sind laut Schweiter allein 9,0 Mio. Franken an Währungsverlusten enthalten.

Der Ausblick von Schweiter bleibt verhalten, wenn nicht sogar pessimistisch. In den Bereichen SSM Textilmaschinen und Ismeca Semiconductor erwartet das Unternehmen eine starke Abkühlung. Weitere Belastungen durch die negativen Währungseinflüsse werden das Ergebnis wahrscheinlich noch stärker belasten. Bei 3A Composites müsse man die weitere Entwicklung des Windenergiemarktes in China abwarten. Hier könnte es zu einer temporären Abschwächung durch staatliche Massnahmen kommen. Positive Effekte erwartet man im Gegenzug Ende des Jahres durch ein Joint Venture mit einem chinesischen Hersteller von strukturellen Schaumstoffen. Auch verfolge man weiterhin seine Restrukturierungs- und Kosteneinsparungsprogramme.

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