UBS plant Stellenabbau

Wir hatten es schon angekündigt. Die UBS kassierte zuletzt ihr Gewinnziel bis 2014 ein und kündigte ein massives Sparprogramm an. Erste Details wurden nun bekannt gegeben. So sind Kostensenkungen durch Entlassungen und durch natürliche Fluktuation geplant.

Bis Ende 2013 will die UBS ihre jährlichen Kosten um rund 2 Mrd. Franken senken. Um dies zu erreichen, ist u. a. der Abbau von 3.500 Stellen vorgesehen, der grösste Teil davon im Investmentbanking. Aber auch die Sparten Wealth Management und Swissbanking bleiben hiervon nicht verschont. Die Bank rechnet mit Restrukturierungskosten von ca. 550 Mio. Franken, wovon allein 450 Mio. Franken im 2. Halbjahr anfallen werden.

Die UBS als drittgrösster privater Arbeitgeber in der Schweiz plant allein dort den Personalabbau von ca. 400 Stellen. Erste Gespräche mit Arbeitnehmervertretern haben bereits stattgefunden. Betroffene Mitarbeiter will man im Rahmen eines Sozialplans unterstützen. Besonders hart trifft es die Region Zürich. Der grösste Stellenabbau soll in den Bereichen zentrale Dienste und Stabstellen stattfinden, während der Bereich Kunden- und Anlageberatung mit einem blauen Auge davonkommt.

Wie schon in der Vergangenheit ausgeführt, kommt ein Investment hier für uns zum jetzigen Zeitpunkt nicht in Betracht. Wohin es mit der UBS geht, ist noch nicht absehbar. Vielleicht belohnen die Anleger diese geplanten Massnahmen zur Kostenreduktion und geben der Aktie wieder etwas Aufwind. Wir schauen uns das Ganze jedoch erst einmal weiter von aussen an.

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