Wacker Chemie senkt Prognose

Der Chemiekonzern kämpft mit hohen Rohstoffkosten und wirtschaftlichen Unsicherheiten aufgrund der konjunkturellen Entwicklung. Grund genug, um die Prognosen für das Gesamtjahr 2011 zu senken.

Wacker Chemie erwartet nunmehr einen Umsatz von ca. 5 Mrd. Euro. Bisher ging man von mehr als 5 Mrd. Euro aus. Im vergangenen Jahr lag der Umsatz bei 4,75 Mrd. Euro. Das EBITDA soll auf Vorjahresniveau bei 1,19 Mrd. Euro liegen. Für das 4. Quartal 2011 erwartet das Unternehmen ein schwächeres Halbleiter- und Polysiliciumgeschäft. Vor allem im Halbleitergeschäft ist aufgrund dessen mit einer niedrigeren Auslastung der Produktionsanlagen zu rechnen. Beim Geschäft mit Polysilicium erwartet Wacker Chemie niedrigere Umsätze und Margen im Vergleich zum Vorquartal durch eine Lagerbereinigung der Kunden. Dennoch erwartet man für das Gesamtjahr ähnlich gute Ergebnisse wie 2010.

Im 3. Quartal 2011 legte der Umsatz aufgrund höherer Absatzmengen um fast 1% auf 1,28 Mrd. Euro zu. Der Gewinn belief sich auf 124,9 Mio. Euro. Im letzten Jahr waren es noch 156 Mio. Euro. Das EBITA sank im Jahresvergleich um 6,6% auf 317,6 Mio. Euro. Bis auf den Umsatz wurden damit die Erwartungen der Analysten übertroffen.

Nach unserer Verbilligung Anfang September liegen wir momentan unter unserem Einstiegsniveau. Jedoch scheint die Talsohle überwunden und es geht in kleinen Schritten wieder aufwärts. Trotz Senkung der Prognose, welche dem wirtschaftlichen Umfeld geschuldet ist und nicht in dem Unternehmen selbst begründet liegt, gehen wir davon aus, dass sich der Kurs der Aktie weiter nach oben bewegen wird. Insofern raten wir zum weiteren Halten.

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