Burckhardt zeigt Schwäche

Der Hersteller von Kolbenkompressoren leidet unter dem starken Schweizer Franken, daran haben auch die getroffenen Massnahmen der Schweizerischen Nationalbank nichts geändert. Dies wurde aus den vorgelegten Zahlen für die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2011/12 deutlich. So ging der Umsatz um 17% auf 144,4 Mio. Franken zurück. Analysten hatten hier 158,3 Mio. Franken erwartet. Gleichzeitig legte jedoch der Auftragseingang um 20,4% auf 197,8 Mio. Franken zu. Das lag leicht über den Erwartungen. Der EBIT ging um 31,4% auf 21,2 Mio. Franken zurück. Hier lagen die Erwartungen bei 21,1 Mio. Franken, also fast gleichauf.

Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet der Konzern einen Umsatz von ca. 330 Mio. Franken und eine EBIT-Marge im mittleren Bereich von 10 bbis 20%. Um diese Ziele zu erreichen, will man noch stärker Massnahmen zur Verbesserung der finanziellen Resultate ergreifen. Der Ausbau des Beschaffungsanteils im Euro- und Dollar-Raum sowie die Steigerung der Effizienz stehen hierbei im Vordergrund.

Wir stehen momentan bei Burckhardt eher auf der Verliererseite, nachdem die Aktie nach dem Einbruch aufgrund des letzten Crashs nicht mehr zu ihrem alten Niveau zurückfindet und momentan eher stagniert. Ein Verkauf auf dem jetzigen Stand macht jedoch überhaupt keinen Sinn, da der Verlust einfach zu gross wäre. Insofern raten wir zum weiteren Halten.

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