Licht und Schatten bei Infineon

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2010/2011 konnte der Halbleiterhersteller mit Sitz in Neubiberg bei München ein neues Rekordergebnis vermelden. Die sehr guten Zahlen werden allerdings durch einen negativen Trend getrübt. Aufgrund von trüben Konjunkturaussichten steht dem Konzern ein ungewisses neues Jahr bevor. In den abgelaufenen zwölf Monaten schraubte das Unternehmen seinen Umsatz um 21% auf 4 Mrd. Euro hoch, trotz eines überraschend schwächeren vierten Quartals. Der Reingewinn von Infineon beläuft sich am Ende auf stolze 1,12 Mrd. Euro, nach 660 Mio. Euro im Vorjahr.

Aufgrund des schwächeren vierten Quartals und der tristen Konjunkturaussichten dämpfte der Konzern bereits die Erwartungen. Das Management rechnet für das jüngst angebrochene Geschäftsjahr 2011/2012 mit einem Umsatzrückgang von ungefähr 10%. Die Marge dürfte sich bei 13 bis 14% einpendeln. Grund hierfür sei die verhaltene Nachfrage der Kunden bei Industrie- und Sicherheitschips, wohingegen die Autobauer für eine solide Nachfrage sorgen, kommunizierte das Unternehmen.

Die Aktie von Infineon ist zurzeit einer sehr starken Volatilität ausgesetzt. Kaum geht es etwas hoch, kommt im nächsten Moment der Schwenk wieder nach unten. Verfolgt man jedoch die Charttechnik, so ist trotz aller Schwankungen ein leichter Aufwärtstrend zu erkennen. Wir halten das durch und bleiben investiert.

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