Pro und contra beim Flughafen Wien

Steigende Passagierzahlen und ein höherer Umsatz auf der einen Seite. Ein deutlich niedrigeres EBIT und hohe Verluste auf der anderen Seite. Somit trübte das am Ende schwache Ergebnis nach Steuern die sonst positive Entwicklung der Wiener Flughafen AG. 

Von Januar bis September dieses Jahres konnte die Anzahl der Passagiere im Vergleich zu den vergangenen 9 Monaten im Jahr 2010 um 7,5% auf knapp 16. Mio. gesteigert werden. Dabei verzeichneten vor allem die so genannten Billigairlines einen deutlichen Zuwachs von 9,4%.

Auch im operativen Bereich konnte das Unternehmen erfreuliche Zahlen vermelden. Im Vergleich zum Jahr 2010 schraubte der Konzern den Umsatz um 9,4% auf 435,3 Mio. Euro hoch. Allerdings belasteten hohe Abschreibungen und Einmaleffekte das 3. Quartal schwer, so dass das EBIT um 63,1% auf 34,7 Mio. Euro abrutschte. Nach Abzug der Ertragssteuern beläuft sich der Reingewinn des Unternehmens auf 20,2 Mio. Euro, was ein Absturz von -72,0% gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist.

Trotz der hohen Verluste zeigte sich das Management optimistisch für das 4. Quartal. Aufgrund der bisherigen Entwicklung ist das Unternehmen zuversichtlich, dass der prognostizierte Passagierzuwachs von 5% deutlich übertroffen wird.

Uns überzeugen die Zahlen des Unternehmens nicht. Insofern sehen wir hier weiterhin von einem Investment ab und schauen uns das Ganze von außen an.

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