Schlumberger erwartet wichtiges Weihnachtsgeschäft

In diesen Tagen legte das österreichische Traditionsunternehmen die Zahlen für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/2012 vor. Trotz einer schwierigen marktwirtschaftlichen Lage gelang es dem Sekt- und Spirituosenhersteller, seinen Umsatz um 1,3% zu steigern.

Achten Sie bitte darauf, das Unternehmen nicht dem amerikanischen Namensvetter zu verwechseln, welcher sein Geld als Ölfeld-Dienstleister verdient. Im Vergleich zum Vorjahresquartal konnte die österreichische Schlumberger den Umsatzerlös zwischen April und September 2011 von 95,01 Mio. Euro auf 96,28 Mio. Euro steigern. Verantwortlich für die Erhöhung waren zum einen einheimische Marken wie Goldeck Veltliner Sekt und Schlumber, zum anderem heimische und internationale Marken wie Asbach und Wodka Grasovka. 

Einen deutlichen Einbruch gab es dagegen beim Betriebsergebnis. Dieses sackte von zuvor 570.000 Euro auf 82.000 Euro ab. Das Unternehmen begründete den Abstieg mit dem Wegfall von Sondereffekten wie der Aktivierung eines Markenrechtes in Höhe von 400.000 Euro. Im Vergleichsquartal 2009 betrug das Betriebsergebnis noch -959.000 Euro.

Das gesamte Periodenergebnis beläuft sich auf -240.000 Euro, nach zuvor 632.000 Euro. Trotz des negativen Wertes gibt sich das Unternehmen zuversichtlich für die kommenden Monate, da das wichtige Weihnachtsgeschäft vor der Tür steht. Schlumberger setzt hierbei vor allem auf das Vertrauen der Bürger in heimische Produkte und deren Kaufkraft.

Der Kurs der Aktie stagniert seit einiger Zeit. Wir sehen hier momentan kein richtiges Potenzial, um diesen Trend nach oben hin zu durchbrechen und bleiben daher als Zuschauer draussen.

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