Strabag SE sahnt kräftig ab

Auch im 3. Quartal schwimmen die Österreicher weiterhin auf der Erfolgswelle. Während zahlreiche Bauunternehmen mit den Folgen der Euro-Schuldenkrise zu kämpfen haben, schraubte die Strabag SE ihre Gewinne kräftig in die Höhe.

Dabei verzeichnete das vorletzte Quartal im aktuellen Geschäftsjahr leichte Verluste gegenüber dem Vorjahr. So ging der Umsatz um 2% auf 3.8 Mrd. Euro zurück. Sowohl das EBITDA als auch das EBIT sanken um jeweils 3% und 6% auf  280,93 Mio. Euro und 190,96 Mio. Euro. Aufgrund geringerer Abschreibungen konnte jedoch das Periodenergebnis um 6% auf 136,3 Mio. Euro gesteigert werden. 

Bei einem Blick auf die gesamten ersten 9 Monate 2011 wird die positive Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr noch mal deutlicher. So erfolgte eine Umsatzsteigerung um 9% auf 9.71 Mrd . Euro. Für den Anstieg waren laut Strabag SE alle Segmente, besonders aber die Sparten Hoch-und Ingenieurbau, verantwortlich.

Einen marginalen Anstieg von 1% verzeichnete das EBITDA. Dieses steht nun mit 478,11 Mio. Euro in den Büchern. Das EBIT lag bei 207,62 Mio. Euro, nach zuvor 192,74 Mio. Euro. Den deutlichsten Sprung schaffte aber das Periodenergebnis. Um satte 25% legte der Wert auf 145,11 Mio. Euro zu.

Ursächlich für die bisherige Entwicklung sind laut dem Unternehmen die regionale und segmentbezogene Diversifikation und damit einhergehende Risikostreuung. Deshalb sieht sich die Strabag SE auch in ihrer Jahresprognose bestätigt. Der Baukonzern will zum Jahresende ein EBIT von 340 Mio. Euro und ein Konzernergebnis nach Minderheiten in Höhe von 185 Mio. Euro aufweisen.

Leider spiegelt sich dieses gute Ergebnis nicht in dem Kurs der Aktie wider. Diese ist nach wie vor hohen Schwankungen ausgesetzt und schaffte es bisher nicht, sich nach dem Absturz aufgrund der „turbulenten Börsentage“ im August nachhaltig zu erholen. Dennoch sind die Fundamentaldaten der Strabag gut und der Erfolg liest sich an den Zahlen ab. Hier hilft nur abwarten und ausharren. Wir halten die Aktie weiter.

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