Wacker Chemie senkt Prognose

Bereits im Oktober dieses Jahres senkte der Chemiekonzern seine Prognose aufgrund hoher Rohstoffkosten und den bestehenden wirtschaftlichen Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren Konjunkturentwicklung. Nun kam der nächste Schlag. 

Wacker Chemie schliesst den Produktionsstandort der Tochter Siltronic in Hikari. Dies wird Kosten von voraussichtlich 70 Mio. Euro verursachen, wovon ca. 45 Mio. Euro liquiditätswirksam sind. In der Folge davon wird sich das EBITDA um diese Summe verringern.

Schon in der Vergangenheit kämpfte das Unternehmen mit einer niedrigeren Auslastung der Produktionsanlagen, vor allem im Halbleitergeschäft. Und so wie es aussieht, hält dieser Trend an, ohne dass Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist.

Für uns heisst das ein Ende mit Schrecken. Trotz eingefahrener Verluste raten wir hier zum Ausstieg, da sich nicht abzeichnen lässt, dass sich die Situation bei Wacker Chemie in nächster Zeit entspannt. Börse bedeutet eben auch Risiko, was wir jetzt selbst erfahren mussten. Aber auch diese Erfahrung gehört zur Finanzwelt.

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