ABB und Thomas & Betts sind sich in der Übernahme einig.

Der Elektrotechnikkonzern ABB  übernimmt den in Nordamerika ansässigen Konzern Thomas & Betts, Produzent so genannter Niederspannungsprodukte. Die Schweizer bieten 72 Dollar je Aktie, das entspricht einem Aufschlag von 24% auf den Schlusskurs der Thomas & Betts- Aktie vom 27. Januar  2012. Insgesamt investiert ABB 3,9 Mrd. Dollar in seine Neuerwerbung. Die Verwaltungsräte sind sich einig und die Transaktion soll bis Mitte nächsten Jahres abgeschlossen sein.

ABB erweitert sein Portfolio strategisch hervorragend. Durch den Zukauf soll es deutliche Einsparungseffekte geben. Die Zusammenlegung der Sortimente und die Erweiterung des Vertriebsnetzes stärkt die Präsenz auf dem nordamerikanischen Markt deutlich. „Dieser Deal unterstützt ganz klar unsere Wachstums-und Rentabilitätsziele“, so ABB-Vorstandsvorsitzender Joe Hogan. Es werden Synergie-Effekten von rund 200 Mio. Dollar jährlich bis zum Jahr 2016 erwartet.

Wir sind bislang nicht in der ABB-Aktie investiert, sondern im alpha anleihen & zinsen in einer bis 2021 laufenden Franken-Anleihe. Der Deal dürfte am Aktienmarkt vorerst  zu verhaltenen Reaktionen führen, weil knapp 4 Mrd. Dollar eben schon eine hohe Hausnummer sind. In der Perspektive gesehen, wird ABB natürlich interessanter. Wir kommen entsprechend später darauf zurück.

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