OVM-Tochter Petrom muss Millionen zahlen

Petrom, die Tochter vom Mineralölkonzern OVM, wurde wegen Preisabsprachen mit anderen Konzernen zu einer Geldstrafe von 117,1 Mio. Euro verdonnert. Petrom wird vorgeworfen, die Gespräche über die Rücknahme des Treibstoffes Eco Premium vom Markt begonnen zu haben, teilten die Wettbewerbshüter in Bukarest mit. 

Dabei entfallen von den 117,1 Mio. Euro Bussgeld 85,2 Mio. Euro auf die OVM Petrom. Diese ist zu 51,01% im Besitz des österreichischen Mutterkonzerns OVM. Die restlichen 31,9 Mio. Euro muss OMV Petrom Marketing SRL, eine 100%-ige Tochtergesellschaft von OMV Petrom, begleichen.

Die Strafen für die restlichen Unternehmen fallen sehr differenziert aus. So muss der Ölkonzern Rompetrol eine Strafe zahlen, die unter 3% des Jahresumsatzes liegt. Weitere Bussgelder wurden auch für die Tochterunternehmen von Lukoil, MOL und ENI verhängt. Die Gesamtsumme für alle 5 Konzerne beläuft sich auf 202 Mio. Euro.

Der Aktienkurs von OMV liess sich von diesen Nachrichten bisher nicht negativ beeinflussen, so dass wir mit unserem Investment hier momentan im Plusbereich liegen. Ein wachsames Auge auf die weitere Entwicklung kann nicht schaden, jedoch sieht die Charttechnik mehr danach aus, dass der Kurs weiter steigen wird.

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