Software AG mit schlechtem 4. Quartal

Während der Konkurrent SAP munter auf Shopping-Tour geht, hinkt die Software AG ihren eigenen Ansprüchen hinterher. Wie die zweitgrösste deutsche Softwarefirma jetzt bekannt gab, wurden die vor wenigen Wochen aufgestellten Ziele deutlich verfehlt. Besonders im 4. Quartal hatten die Darmstädter erhebliche Verluste zu verzeichnen.

Den Umsatz zwischen Oktober bis Dezember 2011 beziffert die Software AG auf 294 Mio. Euro, was ein Verlust von 9% gegenüber dem Vorjahresquartal ist. Auch der Nettogewinn sank in den drei Monaten und betrug bloss noch 78 Mio. Euro. Dies ist ein Rückgang von -17%.

Auch im gesamten Geschäftsjahr 2011 hatten die Darmstädter mit der Schuldenkrise zu kämpfen. Die angestrebte Umsatz- und Gewinnsteigerung von jeweils 5 bis 7% und 10 bis 15% konnte nicht erreicht werden. Somit liegt der Umatz mit 1,1 Mrd. Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Der Gewinn nach Steuern erhöhte sich minimal von 176 Mio. Euro auf 177 Mio. Euro.

Vor allem das Kerngeschäft Software für Datenverwaltung bereitete dem Unternehmen erhebliche Probleme. Im Segment Enterprise Transaction Systems (ETS) konkurrierte der Konzern stark mit IBM und verbüsste einen Umsatzrückgang von 24%. Einziger Lichtblick ist der Bereich Business Process Excellence, wo der Umatz um 3% gesteigert wurde.

In 2012 erwartet die Software AG in diesem Segment sogar ein Wachstum von 5 bis 15%. Wie die Darmstädter mitteilten, sollen deshalb Marketing-Aktivitäten intensiviert und der Vertrieb gestärkt werden. Dagegen prognostiziert das Unternehmen im Bereich ETS einen erneuten Rückgang in Höhe von 7 bis 12%.

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