Ende gut, alles gut.

Der Schmierstoff-Spezialist Fuchs Petrolub hat auf der Zielgeraden des abgelaufenen Geschäftsjahres noch einmal Fahrt aufgenommen. Noch im November hatte man gewarnt, dass höhere Rohstoffkosten die Bilanz verhageln könnten. Doch dem war am Ende nicht so. Im Gegenteil: Das Jahresergebnis konnte sich mehr als sehen lassen.

Nach den vorläufigen Zahlen konnte Fuchs im Gesamtjahr 2011 den Umsatz um 14% steigern. Nominal waren dies 1,67 Mrd. Euro Gesamtumsatz. Und auch beim EBIT konnte man noch einiges reißen. Zwar gab es hier nur einen Anstieg um 6% auf 264 Mio. Euro. Doch hatte das Unternehmen zuvor nur in Aussicht gestellt, den Vorjahresgewinn von 250 Mio. Euro gerade mal so zu übertreffen.

Mit Blick auf das angelaufene Geschäftsjahr bleibt man aber vorsichtig. Ohne konkret zu werden, sieht man die Möglichkeit, Umsatz und Gewinn zu steigern. Allerdings eben nur, wenn sich das globale Konjunkturklima nicht weiter eintrübt. Das klingt mehr nach üblicher Floskel und dürfte kaum reichen, um die positive Resonanz des Markets auf die Zahlen zu schmälern.

Zumal auch aus anderen Ecken positive Impulse kommen. So hatte der belgische Chemieproduzent Solvay erst dieser Tage einen etwas erfreulicheren Ausblick für die Nachfrage nach Kunststoffen gegeben. Das ist zwar nun nicht das Geschäft von Fuchs Petrolub, schafft aber in der Chemiebranche generell eine aufgehellte Stimmungslage.

Die Aktie von Fuchs steht kurz vor dem Erreichen der alten Höchststände bei 40 Euro. Angesichts einer immer noch moderaten KGV-Bewertung von gut 14 in diesem Jahr sollte ein erster Test bald erfolgen. Wir gehen davon aus, dass, wenn nicht sofort, dann auf absehbare Zeit, neue Höchststände erreicht werden. Dabei setzen wir auch darauf, dass nach den neuen Zahlen nun einige Analystenhäuser ihre Kursziele nach oben revidieren, da diese bereits übertroffen wurden.

Unser Votum: Weiter halten.

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