Fresenius Medical Care erreicht Ziele

Fresenius Medical Care gelang es auch in 2011, die firmeninternen Erwartungen sowohl im 4. Quartal als auch im Gesamtjahr zu erreichen. Medical Care gehört mehrheitlich zu Fresenius SE und ist spezialisiert auf das Anbieten von Dialyseprodukten und Dialysedienstleistungen. Ausserdem schlugen die Bad Homburger die 15. Dividendenerhöhung in Folge vor.

Zwischen den Monaten September bis Dezember 2011 kletterte der Umsatz leicht um 5% auf 3,32 Mrd. Dollar. Dabei entfallen 2,44 Mrd. auf die Sparte Dialysedienstleistungen. Die restlichen 888 Mio. Dollar steuerte das Segment Dialyseprodukte bei, was ein Plus von 9% ist.

Das operative Ergebnis erhöhte sich ebenfalls um 9%. Diesmal ist das EBIT mit 587 Mio. Dollar anstatt zuvor mit 539 Mio. Dollar in den Büchern verzeichnet. Grund hierfür ist die günstige Kostenentwicklung bei Arzneimitteln. So sanken die durchschnittlichen Kosten für eine Behandlung von 287 Dollar auf 279 Dollar.

Somit gelang es dem Unternehmen unterm Strich, auch mehr zu verdienen. Die Deutschen erhöhten den Quartalsgewinn um 14% auf 310 Mio. Dollar. Der Gewinn je Aktie steigerte sich von 0,90 Dollar auf 1,02 Dollar.

Auch beim Blick auf das gesamte Geschäftsjahr 2011 konnte Fresenius Medical Care sehr gute Zahlen vorlegen. Der Umsatz erhöhte sich um 6% auf 12,8 Mrd. Euro. Das EBIT belief sich auf 2,1 Mrd. Euro, was einem Plus von 8% entspricht. Am Ende rangiert der Gewinn bei 1,07 Mrd. Dollar. Der EPS beläuft sich auf 3,54 Dollar.

Beim Ausblick für 2012 rechnet Fresenius Medical Care mit einem Anstieg des Umsatzes auf runde 14 Mrd. Dollar, so das Management. Das Ergebnis nach Ertragssteuern soll auf 1,3 Mrd. Dollar wachsen.

Nach Erreichen eines neuen 52-Wochen-Hochs vor wenigen Tagen sackte der Kurs wieder leicht ab. Die gemeldeten Zahlen dürften hieran keinen Anteil haben. Die Ergebnisse waren sehr gut und auch der Ausblick stimmt positiv. Bleiben Sie investiert, behalten den Wert aber im Auge. Sollte sich dieser Trend fortsetzen, muss notfalls die Reissleine gezogen werden, um nicht in die Verlustzone zu rutschen.

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