Lanxess gegen den Trend

In den vergangenen Wochen kündigten einige Unternehmen die Streichung von tausenden von Arbeitsplätzen an. Diesem Trend scheint jedoch nicht der Chemiekonzern Lanxess zu unterliegen. Wie die Unternehmensspitze jetzt bekannt gab, sollen auch in diesem Jahr wieder neue Jobs geschaffen werden.

Geplant ist die Schaffung von 1.600 neuen Arbeitsplätzen. Dabei soll die Mehrheit in Deutschland entstehen, bestätigte das Management. Schon im Jahr 2011 hatte der Spezial-Chemiekonzern die Zahl der Angestellten um 10% auf 16.000 erhöht.

Zeitgleich betonte die Konzernspitze ebenfalls, dass in naher Zukunft keine Fusion mit anderen Unternehmen geplant ist. Das Management wies somit Gerüchte zurück, wonach Lanxess sich  möglicherweise mit Evonik oder Bayer Material Science zusammenschließen würde. Ziel sei es, dass Lanxess sich in Zukunft weiter aus eigener Kraft entwickeln soll.

Das mag bei einigen Börsianern für etwas Abkühlung sorgen. Denn die jüngste Rallye in dem Wert hatte auch mit diesem Thema etwas zu tun. Aber da sich Lanxess fundamental sehr solide zeigt, rechen wir damit, dass der Aufwärtstrend vorerst anhält. Vorerst auch deshalb, weil das alte Hoch bei 64,08 Euro langsam in Reichweite kommt.

Und die Chancen stehen für einen Break gut, da die Aktie mit einem KGV von knapp 9 auf Basis der 2012er Schätzungen noch nicht teuer ist. Deshalb bleibt es auch bei unserer Halten-Empfehlung. Da wir mittlerweile bei einem Zwischengewinn von rund 48% angekommen sind, wird es aber Zeit, hier ein sicherheitsnetz zu spannen. Wir richten entsprechend einen neuen Stopp-Loss bei 51,80 Euro ein.

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