MTU weiter in der Gewinnzone

Der Triebwerkshersteller MTU konnte auch im abgelaufenen Jahr seinen deutlichen Wachstumskurs fortsetzen. Noch vor der Präsentation der offiziellen Zahlen rechnen Analysten damit, dass die Münchener ihre eigenen Erwartungen erfüllen konnten. Im Zuge dessen brodelt die Gerüchteküche bereits über mögliche Übernahmeziele.

Den Analysten zufolge gelang es MTU, im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2011 den Umsatz wie geplant auf 2,9 Mrd. Euro zu erhöhen. Dies wäre ein Anstieg von 8% gegenüber dem Vorjahr. Auch das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern kletterte um 5% auf 325 Mio. Euro. Erstmalig flossen in das EBIT auch Minderheitsbeteiligungen an anderen Unternehmen ein.

Beim Überschuss erwartet man den grössten Sprung nach oben. Der Gewinn steigt voraussichtlich um 15% auf 164 Mio. Euro. Der bereinigte Überschuss soll bei 194 Mio. Euro liegen. Experten rechnen auch damit, dass MTU die Dividende von 1,10 Euro auf 1,18 Euro je Anteilsschein anheben wird.

Der Ausblick für 2012 kann sich sehen lassen. Der Umsatz im Bereich Antriebe für Verkehrsflugzeuge soll um 10 bis 15% steigen, teilte das Management mit. Im Segment Ersatzteilgeschäft und Triebwerkswartung rechnet der Konzern mit einem Plus von 5 bis 10%.

Auch das zurzeit maue Geschäft mit Militärmaschinen soll in den kommenden Jahren wieder zulegen. Bis 2020 soll das Umsatzziel von 6 Mrd. Euro hauptsächlich mit den Triebwerksmodellen erreicht werden. Vor allem der Kassenschlager, die Turbine für den Airbus 320, wird auch in Zukunft für hohe Umsätze sorgen, prognostiziert das Unternehmen.

Wir sind gespannt, ob diese positiven Erwartungen ausreichen, um die Aktie über die alten Höchststände bei 56,60 Euro zu führen. Wir bleiben auf jeden Fall investiert, sichern aber die bisherigen Gewinne mit einem Stopp-Loss bei 51,10 Euro ab.

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