Voestalpine mit schwachen Zahlen

Die Österreicher veröffentlichen in dieser Woche die Zahlen für die zum 3 Quartal des Geschäftsjahres 2011/2012. Die vorgelegten Werte lagen deutlich unter den Erwartungen, passten aber zu der aktuellen schwierigen Marktsituation. Schon andere Stahlunternehmen wie Arcelor Mittal und ThyssenKrupp enttäuschten mit ihren Bilanzen.

Trotz der nicht erfüllten Erwartungen konnte Voestalpine leichte prozentuale Anstiege vermelden. Die Ergebnisse aus den ersten neun Monaten konnten gegenüber dem Vorjahreszeitraum stabil gehalten werden, teilte das Management mit. So konnte der Umsatz sogar mit 11% kräftig auf 8,88 Mrd. Euro gesteigert werden. 

Das operative Ergebnis stieg leicht auf 676,4 Mio. Euro. Auch der Jahresüberschuss erhöhte sich um 2,8% auf 411,4 Mio. Euro. Der Gewinn je Aktie lag nach 2,02 Euro nun bei 2,09 Euro. Auch für das 4. Quartal gibt sich das Management sehr zuversichtlich. Die positive Entwicklung bei den vier Verarbeitungsdivisionen sowie der Trendumkehr bei der Division Stahl seien hierfür ausschlaggebend.

Auch die Analysten zeigten sich vorsichtig optimistisch. Die Zahlen für das 3. Quartal sind zwar enttäuschend gewesen. Allerdings festigte sich am Markt die Meinung, dass der Tiefpunkt erreicht worden ist. Hinzu kommt, dass Voestalpine starke Signale sendet und Aufbruchstimmung erzeugt, so Finanzexperten.

Seit Dezember vergangenen Jahres erholt sich der Kurs der Aktie zusehends, wenn auch mit immer wieder kleineren Rückschlägen. Bis zum Erreichen des Niveaus vor dem Crash an den Finanzmärkten ist es zwar noch ein gutes Stück, aber langfristig gesehen ist dieses Ziel durchaus zu erreichen. Wir bleiben hier investiert.

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