Lanxess gegen den Trend

In den vergangenen Wochen kündigten einige Unternehmen die Streichung von tausenden von Arbeitsplätzen an. Diesem Trend scheint jedoch nicht der Chemiekonzern Lanxess zu unterliegen. Wie die Unternehmensspitze jetzt bekannt gab, sollen auch in diesem Jahr wieder neue Jobs geschaffen werden.

Geplant ist die Schaffung von 1.600 neuen Arbeitsplätzen. Dabei soll die Mehrheit in Deutschland entstehen, bestätigte das Management. Schon im Jahr 2011 hatte der Spezial-Chemiekonzern die Zahl der Angestellten um 10% auf 16.000 erhöht. Continue reading

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MTU weiter in der Gewinnzone

Der Triebwerkshersteller MTU konnte auch im abgelaufenen Jahr seinen deutlichen Wachstumskurs fortsetzen. Noch vor der Präsentation der offiziellen Zahlen rechnen Analysten damit, dass die Münchener ihre eigenen Erwartungen erfüllen konnten. Im Zuge dessen brodelt die Gerüchteküche bereits über mögliche Übernahmeziele.

Den Analysten zufolge gelang es MTU, im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2011 den Umsatz wie geplant auf 2,9 Mrd. Euro zu erhöhen. Dies wäre ein Anstieg von 8% gegenüber dem Vorjahr. Auch das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern kletterte um 5% auf 325 Mio. Euro. Erstmalig flossen in das EBIT auch Minderheitsbeteiligungen an anderen Unternehmen ein. Continue reading

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Pfeiffer Vacuum verpasst Margenziel

Der Hersteller für Spezialpumpen Pfeiffer Vacuum schaffte es nicht, das angekündigte Margenziel zu erreichen. Auch in anderen finanziellen Bereichen blieben die Hessen sowohl hinter den eigenen als auch den Erwartungen der Analysten zurück. Trotzdem sieht sich Pfeiffer Vacuum gut für die Zukunft aufgestellt.

Wie das Management diese Woche bestätigte, lag die Marge für das Geschäftsjahr 2011 bei 14,6%. Somit konnten die anvisierten 15% am Ende ganz knapp nicht erreicht werden. Dagegen schafften die Hessen eine Umsatzsteigerung von 220,5 Mio. Euro auf 519,5 Mio. Euro. Dies war allerdings hauptsächlich durch die Übernahme des Konkurrenten Adixen bedingt. Continue reading

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Voestalpine mit schwachen Zahlen

Die Österreicher veröffentlichen in dieser Woche die Zahlen für die zum 3 Quartal des Geschäftsjahres 2011/2012. Die vorgelegten Werte lagen deutlich unter den Erwartungen, passten aber zu der aktuellen schwierigen Marktsituation. Schon andere Stahlunternehmen wie Arcelor Mittal und ThyssenKrupp enttäuschten mit ihren Bilanzen.

Trotz der nicht erfüllten Erwartungen konnte Voestalpine leichte prozentuale Anstiege vermelden. Die Ergebnisse aus den ersten neun Monaten konnten gegenüber dem Vorjahreszeitraum stabil gehalten werden, teilte das Management mit. So konnte der Umsatz sogar mit 11% kräftig auf 8,88 Mrd. Euro gesteigert werden.  Continue reading

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Hugo Boss – Keineswegs von der Stange

Grund zum Feiern gibt es bei Hugo Boss (ISIN DE0005245534). Der Modekonzern erlebte mit dem Geschäftsjahr 2011 das erfolgreichste in der Firmengeschichte. Ungeachtet der konjunkturellen Entwicklung, fern von der Finanzkrise – dies ging alles spurlos an dem Unternehmen vorbei.

Der Umsatz konnte im 4. Quartal währungsbereinigt um 17% gesteigert werden. Netto verdiente Hugo Boss mit 53 Mio. Euro satte 21 Mio. Euro mehr als im Vorjahr. Analysten gingen hier lediglich von 36 Mio. Euro aus. Das EBITDA stieg um 26% auf 97 Mio. Euro.

Auf das Gesamtjahr 2011 gesehen, verzeichnete der Konzern einen Umsatz von 2,06 Mrd. Euro. Dies entspricht einer Steigerung von 19% gegenüber dem Vorjahr. Ausgenommen der Grosshandelskanal verzeichneten alle Regionen, Vertriebskanäle und Marken zweistellige Umsatzzuwächse. Das EBITDA kletterte um 34% auf 469 Mio. Euro.

So verfügte Hugo Boss zum Jahresende über ein kurzfristiges operatives Nettovermögen von 407 Mio. Euro. Im Vorjahr wies man hier 323 Mio. Euro aus. Durch die deutliche Ergebnisverbesserung konnte auch die Nettoverschuldung von zuvor 201 Mio. Euro auf 149 Mio. Euro gesenkt werden.

Das laufende Geschäftsjahr 2012 sieht das Management ebenfalls positiv. Hier soll ein grosser Schritt zur Erreichung der mittelfristigen Ziele gemacht werden. Bis zum Jahr 2015 will Hugo Boss einen Umsatz von 2,5 Mrd. Euro ausweisen können. Das EBITDA soll dann bei 500 Mio. Euro liegen.

Die Börse nahm es erfreut auf. Allerdings blieben die grossen Kursgewinne aus, was auch kein Wunder war. Denn schon vor Tagen war die Aktie in Erwartung eines Super-Berichtes durchgestartet. Man darf gespannt sein, ob der Wert nun aber doch wieder Respekt vor der Marke von 80 Euro bekommt, an welcher der nächste ernsthafte Widerstand liegt. Wir setzen prinzipiell darauf, dass hier der Break gelingt und bleiben investiert. Für den Fall eines unerwarteten Rückschlages installieren wir aber einen Stopp-Loss bei 72,10 Euro.

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